SITUMET - situations-basierte allgegenwärtige meteorologische Dienste
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Ziel des Forschungsprojektes SITUMET ist die Entwicklung einer neuen Generation von meteorologischen Diensten, die ubiquitär und situativ, d.h. für jeden Ort, in der benötigten, zeitlichen, räumlichen und inhaltlichen Auflösung zur Verfügung stehen. Das revolutionäre an SITUMET sind seine regionalspezifischen Prognosemodule im Rahmen einer offenen Plattform. Durch diese qualitativ hochwertigen, flexibel anpassbaren und problemlos kombinierbaren Prognosemodule ermöglicht die Plattform eine enorme Bandbreite an Wetterprodukten. Auf Basis der im Forschungsprogramm entwickelten Technologie soll es in Zukunft möglich sein, Wetterinformationen maßgeschneidert für verschiedenste Anwendungsbereiche, Systeme und Endgeräte aktiv bzw. passiv zur Verfügung zu stellen. Neben den klassischen Möglichkeiten für personenbezogene Informationsversorgung soll auch die Ansteuerung von Telematik (z.B. Fahrzeug- und Haustechnik) oder die Einspeisung in andere Systeme (z.B. Navigationssysteme) oder Anwendungen (z.B. Google Earth, Augmented Reality - Anwendungen) möglich sein. Zusätzlich wird die personenbezogene Informationsversorgung durch das Konzept der Situationalisierung erweitert, d.h. der Kunde erhält die Wetterinformation passgenau in Abhängigkeit von seiner jeweiligen Situation (Aufenthaltsort, Verkehrsmittel, Tätigkeit usw.) und seinem allgemeinen Profil (Beruf, Alter, Interessen usw.). Bei Systemen können über ein analoges Situationsmodell der aktuelle Systemzustand (Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahrstrecke, oder Energiespeicherzustand im Passivhaus) und die Kontextparameter beschrieben werden, die den Bedarf an speziellen Wetterinformationen bestimmen. In der langfristigen Planung ist die Plattform darauf ausgelegt, über diese reinen Wetterdienste sogar noch hinauszugehen. Mit der weiteren Funktionsverschmelzung und Miniaturisierung von Endgeräten wird die SITUMET Plattform zusätzlich eine völlig neue Service-Dimension ermöglichen. Unterschiedlichste Sensoren (Straßen-, Fahrzeug- und Haussensoren) sollen sich demnach ad-hoc als Datenlieferanten für die Prognose an das System anbinden lassen. Gleichzeitig können in diesem Szenario die Endgeräte der Nutzer lokal mit Wettersensorsystemen verbunden werden, z.B. im PKW mit dem on-board Thermometer und den Schlupfsensoren von ABS und ESP (Glatteiswarnung!). |
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